Wohnen zwischen Säulen
und Gewölben
Machbarkeitsstudie Wohnwirtschaftliche Nutzungen
Um dem allgemeinen Wandel der Zeit zu begegnen, muss der Nutzungsschwerpunkt von kirchlichen Gebäuden neu gedacht werden: Umnutzungen von Kirchengebäuden können helfen, sowohl das sinnstiftende Bild der Kirche als Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Lebens im Ort weiterhin fest zu verankern als auch den baukulturellen Wert der Gebäude für die Zukunft zu sichern. Mit einer Machbarkeitsstudie zum Thema wohnwirtschaftliche Nutzungen soll für eine unter Denkmalschutz stehende ehemalige Klosterkirche und die dazugehörigen Klostergebäude ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept entwickelt werden. Aktuell wird die gotische Kirche aus dem Jahr 1283 als evangelische Kirche genutzt. Die ehemaligen Klostergebäude wurden bis dato ebenfalls von der evangelischen Kirche bzw. von sozialen und karitativen Einrichtungen genutzt.
Um den baukulturellen Wert des Gebäudes auch für die Zukunft zu sichern, soll für das Kirchengebäude und die historischen Nebengebäude ein innovatives und sinnstiftendes Nutzungskonzept entwickelt werden. Das architektonische Erbe der ehemaligen Klosteranlage soll bewahrt und – ganz im Sinne des Gemeindegedankens – ein lebendiger Begegnungsort geschaffen werden.
Das Team von Enderweit+Partner entwickelte für das historische Gebäudeensemble ein variantenreiches Nutzungskonzept mit dem Schwerpunkt generationenübergreifendes Wohnen. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und –formen bieten sowohl Raum für Familien wie auch für Singles, Studierende und Wohngemeinschaften. Des Weiteren wurden barrierefreie und rollstuhlgerechte Apartments generiert, die speziell auf das Thema altersgerechtes Wohnen zugeschnitten sind. Aufenthaltsflächen im Innen- wie auch im Außenbereich schaffen räumliche Verbindungen und Orte für Begegnungen, damit der Gemeinschaftsgedanke aktiv gelebt werden kann.
PROJEKTPROFIL
| Kategorie: | Hochbau |
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