Kerkbreede
Interkommunales Gewerbegebiet OWL

Gewerbegebietsentwicklung nach neuen Maßstäben

Um gewerbliche Bedarfe zu decken, war es in der Vergangenheit üblich, vorrangig sehr umfangreiche Neuausweisungen auf der grünen Wiese vorzunehmen. Heutzutage muss man solche Projekte anders angehen.

Die Gründe: der große Flächenverbrauch und die geänderten Ansprüche an ökologische Belange. Welche Möglichkeiten aber bleiben Industrie- und Gewerbekunden, wenn das Prinzip „Wachstum durch Ausdehnung“ Aspekten der Nachhaltigkeit standhalten muss? So viel vorab: Es sind einige!

Große Entwicklungen im Äußeren erfordern immer auch ein Umdenken im Inneren.


Das trifft auf ein Büro für Städtebau ebenso zu wie auf alle anderen Branchen und Tätigkeiten. In den vergangenen Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit verstärkt in den Fokus allen Tuns gerückt. Ein – wenn nicht DAS – zentrale Thema im Bereich Gewerbebau ist deshalb der Umgang mit knappen Ressourcen. War es früher die Norm, Gebiete für Industrie und Gewerbe auf freien Flächen zu realisieren, ist das heute kaum noch üblich. Wenn überhaupt, dann betrifft dies zumeist interkommunale Gewerbegebiete. Die Lösung für diesen Wandel ist so simpel wie komplex: Wir müssen uns mit dem Bestand an gewerblich und industriell genutzten Bauflächen befassen – effizient und zugleich nachhaltig. 
 

Der Blick nach vorn: Arrondierung, Revitalisierung und Neuausrichtung


Bei der Neu- und Weiterentwicklung gewerblich-industriell genutzter Zusammenhänge ist unsere erste Aufgabe, den Standort zu erfassen. Wir beleuchten dafür planungsrechtliche und informelle Voraussetzungen, die Örtlichkeit sowie Unternehmensbelange. Vor dem Hintergrund nachhaltiger Aspekte werden dann Entwicklungspotenziale und -optionen herausgearbeitet und mit sämtlichen Wechselwirkungen auf die Situation abgestimmt. Dies kann bis zum Quartiersmanagement reichen.

Dabei werden wir im Wesentlichen für zwei Arten von Kunden tätig:


– Erstens für öffentliche Auftraggeber wie Kommunen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften, die sich mit der Weiterentwicklung oder Profilierung von Gewerbegebieten befassen.

– Zweitens für Unternehmen, die ihren Betriebsstandort den veränderten Rahmenbedingungen und aktuellen Entwicklungen anpassen möchten oder müssen. Zunehmend spielen in der Bestandsverbesserung außerdem ökologische Aspekte eine wichtige Rolle; Energie, Klimaschutz, Regenwassernutzung und Verkehr etwa sind zentrale Themen. Die Außenwirkung und das Image des eigenen Standortes oder auch eines ganzen Gebietes haben ebenfalls an Wichtigkeit gewonnen. All diese Aspekte bilden den Rahmen für die künftige Entwicklung. Sie dienen zugleich als Grundlage für die Zielsetzung und für die Prüfung der Nutzungsoptionen.   An Einzelstandorten können auch alternative Folgenutzungen, wie eine Entwicklung zu Wohnraum, geprüft werden.

Der Blick auf die Arbeitsweise:
Zusammenwirken von Hoch- und Städtebau


Gemeinsam mit der Hochbauabteilung können weitere fundierte Aussagen erarbeitet werden. Etwa zur vorhandenen Bausubstanz und deren Nutzungsmöglichkeiten für die Zukunft oder zu ganz konkreten Um- und Neubauplanungen.

Der Blick auf die Philosophie:
Kompetenzen bündeln, Komplexität reduzieren


Die Philosophie der Enderweit+Partner GmbH sowie der Dr. Enderweit GmbH | Immobilien ist es, Fähigkeiten in den Bereichen Hochbau, Städtebau, Projektentwicklung, Vermarktung, Wertermittlung und Beratung zu bündeln. Insbesondere, um den Anforderungen zu entsprechen, die fortlaufend vielschichtiger werden. Denn wir haben uns zum Ziel gesetzt, Kunden in konkreten Projekten des Bau- und Immobilienbereichs jederzeit fachkundig zu beraten und zu unterstützen – unabhängig vom Grad der Komplexität. In diesem Sinne freuen wir uns entsprechend spannende Aufgaben in 2020 fortzuführen.

Abb.
1) Gewerbegebiete in Bielefeld am Ostring:
Städtebauliche Planung Enderweit+Partner

2) Beispiel eines Umnutzungskonzepts

3) Beispiel für die Neugestaltung des Eingangsbereichs
zu einem Gewerbekomplex

4) Beispiel einer Arrondierung eines Gewerbegebietes

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